23 Okt

Steller See

Dieses Wochenende war ja noch mal unerwartet sonnig und trocken.
Also habe ich die Kamera unter den Arm genommen und bin zum Steller See gefahren.
Steller See, Pulvermühlenteich und Junkerfeldsee liegen im NSG untere Seeveniederung, das nach dem Bau des Rangierbahnhofes Maschen 1970 eingerichtet wurde.
Die Seen sind auch bei dem Bau entstanden. Ich erinnere mich noch an den Pulvermühlenteich zu der Zeit, da haben wir im Sommer oft gebadet.


Der Pulvermühlenteich ist heute immer noch Badesee, mit einem kleinen Badestrand. Die anderen Seen sind Teil des NSG und geschützt, man kann kaum ans Ufer gelangen.
Dafür sind aber Beobachtungsplätze eingerichtet worden.

Dieser hier z.B. liegt nahe an einer künstlich angelegten Brutstätte für den Eisvogel.

Die Brutstätte besteht aus Röhren die in eine Lehmwand eingelassen wurden. Passanten erzählten mir, dass letztes Jahr dort auch gebrütet wurde. Dieses Jahr dann schon nicht mehr. Vielleicht war der Winter zu hart oder die Vögel finden keine Ruhe.

Auf dem See schwimmen künstliche Inseln und die sind reichlich von Kormoranen bevölkert. Die saßen dort heute in der Sonne und starteten ab und zu um Fische zu fangen.

In den Bäumen am gegenüberliegenden Ufer sieht man ihre Nester, man kommt da nicht hin, jedenfalls nicht legal.
Der weiße Punkt in der Mitte des Bildes ist ein Silberreiher. Leider ist meine Brennweite zu kurz um den deutlicher abzulichten.

14 Okt

Lühesand

Heute das schöne Wetter genutzt und an die Elbe Höhe Lühesand auf der Stader Seite gefahren. Wollte das 300er Objektiv auf seine “ Wildlife“ Tauglichkeit testen.

Ich hatte Schwierigkeiten diesen Kümo in voller Länge aufs Bild zu bekommen. Aber für die kleinen Vögel, es gab nur ein paar Möwen, sind 300mm an der VF doch äußerst knapp.
Ich konnte mich nur bis auf ca. 15m nähern, danach flogen sie davon.

Dieses Bild ist ziemlich gecropt, aber es beinhaltet immer noch genügend Pixel für die Onlinedarstellung und zum Drucken bis A3 reicht es auch noch. Danach wird es pixelig.


Ab 300 mm werden Objektive leider sehr teuer, wenn sie auch noch ein wenig lichtstark sein sollen.
Der AF des 300/F4 soll nur mit einem Konverter bis 1,4 arbeiten, also wird meine maximale Brennweite dann 420mm. Das muss reichen, oder ich muss manuell fokussieren.
Übrigens sind dies alles Freihandaufnahmen, also der IS ist wirklich gut, man bedenke: 300mm und Vollformat Sensor mit 21 MP.

09 Okt

Heuckenlock

Als ich heute Morgen aufwachte, war es zwar noch dunkel aber im Osten sah man schon die ersten Sonnenstrahlen. Man, dachte ich, das war doch gar nicht vorhergesagt nur Regen und Schmuddel.

Was also tun so früh am Morgen, da fiel mir ein ich könnte ja mal das NSG Heuckenlock besuchen, von dem ich erst kürzlich erfahren habe. Bin ja neu in Hamburg J So früh bei Sonnenaufgang sind da vielleicht Reiher oder andere Vögel zu fotografieren.

Heuckenlock ist ein Süßwasserwatt und eine Tidenaue in Moorwerder gleich hinter der BAB Ausfahrt Stillhorn.

Nur 15 Min von mir zuhause, also hin, bevor andere auch die Idee haben.

Als ich über diese Brücke ging, ist der Anfang vom Rundweg, habe ich leider einen Graureiher aufgescheucht, den hatte ich zu spät gesehen. Wäre eine schöne Aufnahme geworden, Morgensonne im Rücken und er war nur ca. 15m entfernt.

So blieb mir bei meinem ersten Besuch nur den Urwald zu beobachten und Landschaft zu fotografieren.

Die seltene Schachblume habe ich leider nicht gefunden, da diese von April bis Mai blüht. Der Jahreszeit entsprechend waren auch wieder Graugänse unterwegs, aber leider machten sie keine Rast. Dann ab 10:30 wurde es voller und die Chance auf Fotos ging gegen Null und ich verließ das NSG.

Aber ich werde wiederkommen.

03 Okt

Dahliengarten Altona

Durch Zufall hatten wir vom Dahliengarten in Hamburg Altona gehört. Es stehen dort 14.000 Dahlien in 400 verschiedenen Sorten.
Für Gartenliebhaber und Dahlienfreunde ein guter Fundus für Inspirationen.


Da heute Nachmittag das Wetter schlechter werden sollte sind wir also heute Vormittag dorthin, um zu schauen und einige Fotos zu machen.
Der Garten befindet sich im Volkspark, gleich neben dem Stadion, wo der HSV im Moment weniger erfolgreich, alle 2 Wochen spielt.

 

02 Okt

Eisenbahnbrücke Dömitz

Heute standen Natur und Historie auf dem Plan. Die Überreste der Eisenbahnbrücke von Dömitz wollte ich schon seit langem besichtigen. In den letzten Kriegstagen von den Alliierten bombardiert wurde sie nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut. Die Elbe war hier für 45 Jahre Grenzfluß. Heute ist die Ruine ein Symbol für Krieg und Trennung in Deutschland.
Sie wurde zwar vor kurzem an eine holländische Immobilien Firma verkauft, steht aber unter Denkmalschutz. Bleibt abzuwarten was der Investor damit vorhat.

Der materielle Wert sind wohl einige Tausend Tonnen Eisenschrott, aber der symbolische Wert überwiegt den bei weitem.





Die Wildgänse waren auch schon zugange. Ständig sammelten sie sich mit lautem Getöse um dann ihre Kreise über die Elbauen zu ziehen. Sind wohl Trainingseinheiten für ihren langen Flug ins Winterquartier.

In Dömitz selbst waren wir natürlich auch. Ist eine alte Stadt mit einer historischen Festung die bis Ende 19. Jahrhundert militärisch genutzt wurde.

Der Ort selbst stand nicht ganz oben auf der Liste der zu renovierenden Städte nach der Wende. Vor der Wende war das Grenzsperrgebiet, da wurde auch nicht sehr viel investiert.




Eingang zur Festung.

Auf der Rückfahrt haben wir dann noch einen Umweg über das Naturschutzgebiet Lewitz gemacht. Dieses Gebiet mit seinen berühmten Fischteichen ist bei Naturfotografen beliebt, weil man hier Reiher, Kormorane, Wildgänse und Kraniche beobachten und fotografieren kann.
So auf die Schnelle habe ich nur eine Wiese mit Reihern entdeckt und auch einige Bilder geschossen. Der Schnabel ist gelb, also denke ich, dass es Silberreiher sind und nicht Seidenreiher. Aber wie man sieht, ist meine 200mm Brennweite für so etwas zu kurz. Der Bildausschnitt ist schon ziemlich stark vergrößert.
Aber wir werden wiederkommen und dann haben wir nicht unbedingt mehr Brennweite aber viel mehr Zeit und können warten bis die Vögel näher kommen.